Diese Wanderung fängt in Antigua an und führt uns nach Betancuria. Die beiden Dörfer werden getrennt von einer Hügelreihe und liegen etwas mehr als drei Kilometer von einander entfernt. Weil wir aber die Hügel überqueren müssen braucht man für diese Wanderung mehr als einen halben Tag.
Weil es in Betancuria genügend größere und kleinere Restaurants gibt braucht man für unterwegs nur einen kleinen Imbiß mitzunehmen. Denken Sie aber daran, daß Sie genügend Wasser mitnehmen!
An dem Tag als wir die Wanderung machten war das Wetter nicht gerade schön und man fühlte sich wie an einem Herbsttag in Deutschland, wären da nicht die exotischen Pflanzen.

In Antigua gibt es genügend Parkplätze und der Ort ist auch mit dem Bus einfach zu erreichen. Man fängt die Wanderung an indem man die Straße folgt die nördlich des Friedhofes läuft. Ab diesem Punkt ist der Wanderweg, der über die Hügel führt, schon deutlich sichtbar.
Wenn man Antigua verläßt sieht man etwas für die Insel ganz untypisches: Schafe! Auf der Insel gibt es zehntausende von Ziegen. Diese Tiere sind abgehärtet und schaffen es zu überleben obwohl sie nur wenig zu fressen finden. Schafe sieht man aber kaum.
Obwohl der Wanderweg manchmal steil ist wird sie von der Gemeinde gut gepflegt und man braucht wenig Mühe den Weg zu finden. Die Aussichten sind spektakulär. Man sieht die Berge der Montaña Bermeja, La Ventosilla und die Berge von Tindaya. Auch sieht man die Orte Antigua, Valles de Ortega und Nuevo Horizonte. Caleta de Fuste sieht man aber nicht weil die Montaña Blanca (von den Engländern Chipmonk Mountain genannt) zwischen dem Dorf und dem Betrachter liegt. Schließlich konnten wir noch einen Blick werfen auf den Fußballplatz wo gerade die Mannschaft von Antigua spielte.

Während des Aufstiegs trafen wir die Deutsche Familie Dorm, die zusammen mit ihren zwei Kindern für unsere Kamera posierten. Oben angekommen kann man auch den Wanderweg zur Mirador de Veloso nehmen, die zur rechten Seite liegt.
Man braucht nicht lange um zur Stadtmitte Betancuria's zu gelangen, der Weg ist aber steil. Gleich am Anfang dieser Aufstieg trifft man auf einige interessante Bauernhöfe.
Als wir in einer Kneipe Schutz vor dem Regen suchten trafen wir wieder die Familie Dorm. Die Kinder wollten den Rückweg nicht auch noch zu Fuß machen und deshalb riefen wir für die Familie ein Taxi an. Weil der allerdings aus Caleta de Fuste kommen mußte dauerte es ziemlich lange bis er da war.
Der Rückweg is leichter als der Hinweg, weil man jetzt runterläuft und die man die aussichten ausführlich genießen kann.
Aussicht auf Antigua und die drei Berge
Schild am Anfang des Naturschutzgebietes und die Familie Dorm fährt mit dem Taxi nach Antigua wo ihr Auto steht.
© "sunnyfuerteventura.com 2004-2006"